Der antimikrobielle Effekt von Silberionen (Oligodynamie) ist im Prinzip seit der Antike bekannt.

In der Medizin werden silberhaltige Produkte (z. B. mit dem Wirkstoff Silbersulfodiazin) vor allem zur Wundbehandlung eingesetzt. Auch Silbernitrat wird für verschiedene Behandlungen eingesetzt. (z. B. die früher vorgeschriebene Credé-Prophylaxe bei Neugeborenen). Wirksam sind in allen Fällen die Silberionen.

Metallisches Silber verhält sich wie ein Edelmetall und ist von diesen Silbersalzen abzugrenzen. Es gibt daher Ionen nur in geringen Konzentrationen ab. Die spezifische Oberfläche der Silberteile bestimmt die Kinetik des Prozesses der Ionen-Abgabe. Kleinste Teilchen, Nanosilber mit d ~ 50 nm, wären damit am effektivsten. Da aber über Verbleib und Abbau von Nanoteilchen im Körper noch nicht genügend Kenntnisse vorhanden sind, ist die Anwendung von Mikrosilber (d ~ 10 Mikrometer) eine Alternative, die eine Hautpenetration mit Sicherheit ausschließt.

Das auf der Basis dieser Erkenntnisse hergestellte Produkt ist die spezielle Wundcreme

MicroSilver

Aus elementarem Silber werden mit einem von der Fraunhofergesellschaft entwickeltem Gasphasenprozess Mikrosilberpartikel hergestellt und bilden den Wirkstoff für die Spezialwundcreme.

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