Der Blutkreislauf sichert das Überleben des Organismus. Durch ihn werden Transportprozesse im Körper durchgeführt:

• Sauerstoff von der Lunge zu den Zellen und Kohlendioxid in entgegengesetzter Richtung (Atmung)

• Nährstoffe aus dem Verdauungstrakt in die einzelnen Gewebe

• entstandene Stoffwechselprodukte in andere Gewebeteile

• Abfallprodukte in die Ausscheidungsorgane

• Verteilung von Botenstoffen (z. B. Hormone), Zellen der Körperabwehr u. des Gerinnungssystems

Diese Aufgaben zeigen unmittelbar, dass schwere Schädigungen des Kreislaufsystems katastrophale Folgen für den Organismus haben.(ca. 50% aller Todesfälle in Deutschland haben als Ursache Herz-Kreislauferkrankungen)

Es gehört deshalb zu den vornehmsten Aufgaben der Heilkunde, durch möglichst nebenwirkungsfreie Verfahren die durch Alterung und Umwelteinflüsse hervorgerufenen Veränderungen der Leistungsfähigkeit des Blutkreislaufes zu beseitigen oder zumindest zu verzögern.

Die Schulmedizin setzt dabei auf Medikamente.
Ein anderer Ansatz untersucht die körpereigenen Steuerungsmechanismen für das Kreislaufsystem.


Folgende Steuerungsmechanismen existieren im menschlichen Organismus:

• lokale Steuerung sichert die erforderliche Organdurchblutung
• hormonale Steuerung bewirkt Einwirkung auf die Gefäßwände (z. B. Adrenalin)
• neuronale Steuerung wirkt hauptsächlich durch Veränderung des Sympathikotonus
• zentrale Kreislaufsteuerung in Medulla oblongata und Pons (Hinterhirn)

Für die zentrale Kreislaufsteuerung werden durch Sensoren im Gefäßsystem gemessen:
- arterieller Blutdruck
- Pulsfrequenz
- Füllungsdruck im Venensystem
- pH-Wert des Blutes
- Kohlendioxidpartialdruck des Blutes
- Sauerstoffpartialdruck des Blutes

Die Informationen dieser Sensoren werden in Medulla oblongata verarbeitet, das mit den Resultaten den Blutdruck reguliert. Diese Arbeitsweise ist erfolgreich bei akuten Druckänderungen. Hat der Blutdruck aber andererseits durch äußere Einflüsse immer einen zu hohen (oder zu niedrigen) Wert, gibt es einen „Speichereffekt“, es erfolgt eine Anpassung und die zentrale Kreislaufsteuerung versucht, den „neuen“ Blutdruck konstant zu halten. Damit sind Hypertonie (oder Hypotonie) programmiert. Untersuchungen zeigten, dass besonders der Kohlendioxidgehalt einen besonderen Einfluss auf die Ausdehnung der Gefäße und damit auf den Blutdruck hat.

Es sei daran erinnert, dass Kohlendioxid das Resultat der Stoffwechselprozesse in den Zellen ist. Der Kohlendioxidgehalt schwankt mit der Stoffwechselleistung. Das Steuerzentrum geht bei niedrigem CO2-Gehalt davon aus, dass zuwenig Blut an den Organen für die Stoffwechselprozesse zur Verfügung steht und erhöht damit den Blutdruck.

Untersuchungen ergaben, dass mit steigendem Alter der CO2-Gehalt im Blut sinkt. Damit ist eine der Ursachen gefunden, die zur altersbedingten arteriellen Hypertonie führen.

Diese Tatsache ist der Ausgangspunkt für ein eigentlich geniales, weil so einfaches und natürliches Verfahren zur Blutdrucksenkung:

CellBreath

Mit Hilfe einer einfachen Vorrichtung wird ein gezieltes Atemtraining durchgeführt, durch das der Kohlendioxidgehalt im Blut temporär erhöht wird. Dadurch wird das zentrale Steuersystem animiert, den Blutdruck zu senken.

Die im Laufe des Trainings erworbene veränderte Atemtechnik bewirkt einen ständigen höheren CO2-Gehalt mit der daraus folgenden Blutdrucksenkung durch die zentrale Kreislaufsteuerung.

Durch die Erhöhung des CO2-Partialdrucks wird der pH-Wert des Blutes abgesenkt und somit auf natürliche Weise das Fließverhalten des Blutes wieder an die Werte des gesunden Menschen angepasst.