Dieses Gerät, das eine praktische Realisierung der Buteyko-Methode ist, geht auf den Bohr-Effekt zurück, der von dem dänischen Arzt Christian Bohr entdeckt wurde.
(Er war nebenbei noch Vater des Nobelpreisträgers Niels Bohr.)

Dieser Effekt beschreibt die Affinität von Hämoglobin zu Sauerstoff in Abhängigkeit von CO2-Partialdruck und
pH-Wert der Umgebung.

CellBreath ist ein Atmungstrainingsgerät, mit dem eine Atematmosphäre erzeugt wird, die sich von der Normalatmosphäre durch einen geringeren Sauerstoffgehalt und eine höhere in vier Stufen einstellbare Kohlendioxidkonzentration unterscheidet. Es besteht aus Plastikteilen und einem Polyethylenbeutel.

Durch das Einatmen dieser künstlich erzeugten Atematmosphäre wird dem Organismus eine lange andauernde körperliche Belastung vorgetäuscht und es steigt der CO2-Gehalt im Blut wieder auf die Werte, die als Normalwerte für den 25-30 Jahre alten menschlichen Organismus gelten.

Dies führt zu einer Erweiterung der Blutgefäße, verbunden mit einer Reduzierung des Blutdrucks und des Nachlassens des Sauerstoffmangels in den Zellen.

Während der Anwendungszeit kann durch eine indirekte Messung mit einem Messbeutel die CO2-Konzentration im Blut bestimmt werden. Dadurch besteht eine ständige Kontrollmöglichkeit für das erreichte Ergebnis.

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